Reise vom 13.10.-15.10.2018 nach Luxemburg

Eine Reise in das kleinste Nachbarland Deutschlands

 

Deutsch-Französische Gesellschaft Münster-Sarmsheim auf Studienreise in Luxemburg

 

Die diesjährige Studienfahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft Münster-Sarmsheim führte vom 13. auf den 14. Oktober in eines der kleinsten Länder Europas, nach Luxemburg. Die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gespannt auf das Nachbarland, das vielen noch unbekannt war.

 

Nach einer erfreulich kurzen Fahrt in die Hauptstadt Luxemburgs stand als erstes eine Führung durch die Altstadt auf dem Programm. Gemeinsam mit einer herausragenden Führerin ging es in die Kathedrale Notre-Dame de Luxembourg, auf den Clairefontaine-Platz sowie vor den Großherzoglichen Palast. Das doch etwas größere Gefälle wurde unter anderem mit Hilfe eines riesigen Fahrstuhls überwunden, in dem die ganze Gruppe gleichzeitig Platz fand. Besonders interessant ist in Luxemburg auch das Nebeneinanderstehen der drei Sprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch. Im Gegensatz zu den mehr oder weniger getrennten Sprachgebieten in Belgien und auch der Schweiz spielen in Luxemburg alle drei Sprachen im Alltag eine Rolle.

 

Im Anschluss an die Mittagspause ging es mit dem Bus auf das Kirchberg-Plateau, auch Europaviertel genannt. Hier haben sich zahlreiche Banken, europäische Institutionen und Behörden niedergelassen, so zum Beispiel der Europäische Gerichtshof. In diesem besonderen Ambiente wurde den Teilnehmern aus Deutschland nochmals bewusst, wie wichtig die europäische Einigung und Zusammenarbeit ist. Doch neben Politik und Finanzen kommt auch die Kultur in Kirchberg nicht zu kurz: ob die 2005 erbaute Philharmonie Luxemburg oder das 2006 eröffnete Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean, das Besondere der Weltkulturerbestadt Luxemburg ist das Zusammenspiel zwischen der alten Festung und den modernen Gebäuden. Vom Fort Thüngen, auf luxemburgisch aufgrund der drei Eicheln „Dräi Eechelen“ genannt, hat man zudem einen wunderschönen Blick auf die Altstadt.

 

Am nächsten Tag ging es zunächst zurück nach Deutschland, in die Römische Villa Borg. In diesem besonderen Freilichtmuseum wurde eine villa rustica aus der Römerzeit freigelegt und rekonstruiert. Die Highlights dieses Museums sind vor allem das bunt bemalte römische Bad, sowie die römische Küche, in der man sich auch selbst als römischer Koch versuchen kann. Einen weiteren Einblick in das römische Leben gaben verschiedene Handwerker, die beispielsweise alten Schmuck oder Ledersandalen mit den alten Handwerkstechniken herstellen.

 

Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit ging es wieder wenige Kilometer zurück nach Luxemburg, und zwar nach Schengen. In der besonders wegen des Schengen-Abkommens bekannten Stadt verköstigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Domaine Henri Ruppert Luxemburger Weine, die auch gegen ihre deutschen und französischen Nachbarn konkurrieren können. So wurde unter anderem Auxerrois, Grauer Burgunder und Riesling probiert.

 

Auf dem Rückweg nach Münster-Sarmsheim durfte natürlich auch bei sonnigem Oktoberwetter ein Stopp an der wunderschönen Saarschleife nicht fehlen. Ein ganz besonderer Dank aller Teilnehmer gilt der kompetenten Reiseleitung durch Frau Dr. FraFFranFrancine Mähringer-Kunz und ihrem Team.

Francine Mähringer-Kunz und ihrem Team.

 

Andrea Blumers

 

 

Reise vom 31.05.-02.06.2018 nach Nordfrankreich / Brügge

Am Fronleichnamstag starteten 20 Mitglieder und Freunde der Deutsch-Französische Gesellschaft Münster-Sarmsheim e.V. frühmorgens um 6 Uhr zu einer dreitägigen  Studienreise in den Norden Frankreichs und nach Brügge. 


Nach dem traditionellen Frühstück, das auf einem Rastplatz in der Nähe von Aachen eingenommen wurde, war das erste Reiseziel Lens, eine ehemalige Kohlebergbaustadt, auch bekannt für ihre Fußballmannschaft.

Seit 2012 befindet sich dort eine Dependance des Musée du Louvre Paris, durch die wir fachkundig und für uns sehr aufschlussreich geführt wurden.


Im Anschluss daran fuhren wir weiter zu unserem Hotel im Zentrum von Lille und beendeten den langen Tag mit einem köstlichen mehrgängigen Menü in der angenehmen Atmosphäre eines Fischrestaurants unweit des Hotels.


Der 2. Tag begann mit einer ausführlichen Führung durch die Altstadt von Lille mit ihren wichtigsten  Sehenswürdigkeiten und wurde am Nachmittag mit einem Besuch des Palais des Beaux Arts fortgesetzt. Die bedeutendsten Exponate wurden uns kompetent und umfassend vorgestellt. Abends hatte jeder die Gelegenheit, die Stadt und ihre Restaurants für sich zu entdecken.


Am 3. Tag verließen wir Frankreich, um auf dem Heimweg die sehenswerte mittelalterliche Stadt Brügge bei einer Stadtführung sowie einer Grachtenrundfahrt zu erleben.

 

Damit fand unsere Bildungs- und Kulturreise einen beeindruckenden Abschluss und hinterließ eine Menge bleibender Eindrücke.  

 

Ingrid Köppl

 

 

Herbstreise vom 30.09. - 02.10. 2017 nach Burgund

Ziel der Studienfahrt der DFG vom 30.09. bis 02.10.2017 war Burgund (französisch: Bourgogne).

 

Dijon, Beaune und Cluny waren Hauptziele. In Dijon war ein Rundgang durch die Altstadt vorgesehen. Bei (Niesel)Regen folgten wir dem "Eulenweg", der an allen Sehenswürdigkeiten und interessanten Punkten der Stadt vorbeiführt. Burgund ist eine angenehme, sanft hügelige mit einer reichen Kulturgeschichte, die sich in den historischen Stadtzentren, großen Klöstern, Landschaft  und Abteien, Schlössern und Burgen zeigt.

 

Einen Eindruck davon bekamen die  25 Teilnehmer der Fahrt bei den Stadtführungen durch Dijon und Beaune, bei der Führung durch die Abtei in Cluny und im Schloss Cormatin. Burgund ist auch bekannt für seine hervorragende Küche und natürlich für seinen Wein. Die Weinlagen und 
Weinanbaugebiete des Burgund stehen seit 2015 unter dem Schutz des UNESCO Weltkulturerbes. 


Spätburgunder/Pinot Noir und Chardonnay sind die bekannten Rebsorten.

Es war ausgiebig Gelegenheit, beides, Küche und Wein, "mit allen Sinnen" zu genießen: Bereits am 1. Tag besuchten wir ein Weingut in Vosne-Romanée; am 2. Tag gab es eine Weinprobe nach der Führung durch Schloss Cormatin, und am 3. Tag bildete eine Kellerweinprobe am Vormittag den Abschluss der Stadtführung durch das mittelalterliche Beaune.

 

Die gemeinsamen "Déjeuner" in der Hostellerie d' Heloise (bei Cluny am 1.Oktober) und im Château de Gilly (in Gilly Les Citeaux am 2. Oktober) waren köstlicher Beweis für eine hervorragende Küche.

 

Alles in allem eine harmonische, informative und eindrucksvolle Fahrt.

 

Edeltraud Schilling-Gilbert